Schlagwort: Erziehung

Irgendwann wird es einfacher…

Es ist schon seltsam, wie die Zeit rennt. So viele Dinge sind in der letzten Zeit passiert und ich hatte bisher keine Zeit einfach mal inne zu halten und zu genießen.
Vor einigen Monaten konnte ich es kaum erwarten endlich auch der Kleinkinder-Zeit raus zu sein. Endlich durchschlafen -am besten im eigenen Bett-, endlich alleine spielen, endlich raus aus der Babyabteilung und endlich weniger Gemecker, weil sie besser sprechen kann…
Die Liste lässt sich natürlich noch ewig weiterführen, aber das war mir schon mal das Wichtigste. (mehr …)

Sind Erzieher-Kinder wirklich gestörter als andere? – Vorsicht Klischee…

Ich liebe ja Klischees und mache mich auch ganz gerne mal über klischeehaftes lustig. Aber ganz besonders wunderbar finde ich es, wenn ein solches Klischee mich selbst betrifft.
Darauf gekommen bin ich neulich in der Kita, als ein Papa seine Tochter abholte und sich dabei scherzhaft über die freche Art eines anderen Kindes ausließ, dessen Vater Polizist ist.

Ihr müsst wissen, dass der Sohn des Polizisten wirklich sehr wild und laut ist, weshalb der Mädchenpapa zu mir sagte: „Ja, so ist das. Die Kinder von Polizisten sind immer die schlimmsten…“ Meine Antwort darauf war natürlich, dass nur noch die Kinder von Erziehern, Lehrern, Psychologen… schlimmer sind. Wir konnten zwar herzhaft darüber lachen, weil eine ordentliche Portion Ironie dabei war, trotzdem habe ich mich im Nachhinein ständig gefragt, woher dieses Klischee denn kommt.
Warum denken viele wirklich, dass der Nachwuchs von Eltern, die Erzieher, Lehrer Psychologen, Polizisten usw. schwierig ist?

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Nobody is perfect… Oder: Kleine Notlügen im Alltag

So im Laufe der Jahre macht man sich ja Gedanken darüber, wie man sein Kind einmal erziehen möchte. Man denkt darüber nach, wie man selbst erzogen ist, welche Werte man seinem Kind mit auf den Weg geben möchte und welche Werte einem persönlich sehr wichtig sind.

Kennt wahrscheinlich jeder von euch 😉 …

Mir persönlich ist es wichtig, dass sich die Maus eine eigene Meinung bilden kann und diese auch selbst vertreten kann. Dazu braucht es natürlich eine ganze Menge

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Eine Zugfahrt die ist lustig… oder: auch Eltern können Kackbratzen sein

Über Weihnachten waren wir, wie in jedem Jahr zum kleinen Erholungsurlaub bei meiner Mutter in München. Leider ist die kleine Maus nicht ganz so eine begeisterte Autofahrerin, wie mein Mann, also haben wir uns dazu entschlossen, diesmal mit der Bahn zu fahren. Und da mich nichts mehr stresst, als der Gedanke, dass die Maus andere Menschen nerven könnte, haben wir unsere Sitzplätze im Kleinkindabteil reserviert.

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Erziehung… oder der Blick in den Spiegel

Während meiner Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin habe ich allerhand Erziehungs- und Lernthoerien an die Hand bekommen. Von der klassischen Konditionierung bis hin zum Modelllernen war alles dabei.
Zu dieser Zeit war für mich die logischste Theorie, die am besten „funktionieren“ könnte, das operante Konditionieren.
Vereinfacht erklärt, geht es hier darum positive Verhaltensweise zu verstärken, etwa durch eine Belohnung.

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Eltern erziehen ist schwer…

Am Wochenende nehme ich mir, trotz meines Mama-Daseins das Recht heraus auszuschlafen, da ich wochentags grundsätzlich eine Stunde eher aufstehe als der Mann, damit er Zeit hat sich in aller Ruhe und alleine fertig machen kann, während ich mich um die Maus kümmere. Vom Zeitlichen her müsste ich das nicht, denn ich gehe deutlich früher aus dem Haus, als der Mann und die Maus.

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Eine Prise Wirklichkeit….

Auch nach zwei Jahren Mama sein, fällt mir immer noch auf, dass ich mir ein Urteil über andere Mütter, die mir jeden Tag begegnen, bilde. Wie ihr euch vorstellen könnt, fällt das Urteil in meinen Gedanken nicht immer positiv auf und ich muss mir sozusagen „auf die Zunge beißen“. Immer wieder vergesse ich, dass ich nicht das Recht habe über andere zu urteilen, denn erstens kenne ich die Umstände der anderen nicht und zweitens bin ich von der Perfektion so weit entfernt, wie Mario Barth vom Bundeskanzleramt.

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Neulich im Wartezimmer… Rücksichtslosigkeit und Ignoranz als neue Werte?

Heute stand bei der Kinderärztin die U7 der Maus an. Und ich kann endlich einmal voller Stolz behaupten, dass meine Tochter mich nicht blamiert und wunderbar toll erzogen ist.
Ist zwar schön auch mal so von ihr zu denken, wo ich mich ja häufig über ihre Wutanfälle ärgere, die mir auch nach Monaten immer noch unglaublich peinlich sind, aber den Vergleich, den ich hatte, der war einfach grauenhaft…
Zwei richtig nervende und vor allem laute Kackbratzen und zwei völlig desinteressierte Mütter im Wartezimmer der Kinderarztpraxis.

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Autonomiephase für Fortgeschrittene

Vor etwa fünf Monaten begann die Trotzphase der Maus. Ganz plötzlich und unerwartet im Supermarkt, als sie einfach nicht aufhören wollte Bananen in den Einkaufswagen zu werfen. Natürlich habe ich nach dem dritten Bund Bananen „Nein, das reicht jetzt, wir haben genug Bananen.“, gesagt. Und so stand ich da, wie der Ochs vorm Berg. Erschrocken über die Maus und den Ton, den sie in dieser Sekunde von sich gelassen hat.
Im nächsten Moment hat sie die restlichen Bananen, die sie noch in der Hand hatte weggeworfen und ist mit gefühlten 100km/h weggelaufen nur um sich zwei Gänge weiter schreiend auf den Boden zu werfen.

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