Sind Erzieher-Kinder wirklich gestörter als andere? – Vorsicht Klischee…

Ich liebe ja Klischees und mache mich auch ganz gerne mal über klischeehaftes lustig. Aber ganz besonders wunderbar finde ich es, wenn ein solches Klischee mich selbst betrifft.
Darauf gekommen bin ich neulich in der Kita, als ein Papa seine Tochter abholte und sich dabei scherzhaft über die freche Art eines anderen Kindes ausließ, dessen Vater Polizist ist.

Ihr müsst wissen, dass der Sohn des Polizisten wirklich sehr wild und laut ist, weshalb der Mädchenpapa zu mir sagte: „Ja, so ist das. Die Kinder von Polizisten sind immer die schlimmsten…“ Meine Antwort darauf war natürlich, dass nur noch die Kinder von Erziehern, Lehrern, Psychologen… schlimmer sind. Wir konnten zwar herzhaft darüber lachen, weil eine ordentliche Portion Ironie dabei war, trotzdem habe ich mich im Nachhinein ständig gefragt, woher dieses Klischee denn kommt.
Warum denken viele wirklich, dass der Nachwuchs von Eltern, die Erzieher, Lehrer Psychologen, Polizisten usw. schwierig ist?

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Arbeit vs. Familie… oder: falsche Prioritäten!

Ihr könnt euch kaum vorstellen, wie mich das Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ mittlerweile nervt, denn ich komme immer wieder an meine Grenzen, was die Vereinbarkeit angeht. Gerade, wenn es um meine Flexibilität geht, fühle ich mich oft hin- und hergerissen, denn meine Arbeitsstelle verlangt von mir in der Zeit von 6 – 18 Uhr eine hohe Flexibilität. Das ist die tägliche Öffnungszeit der Kita, in der ich arbeite.
Klar gibt es einen Dienstplan, der meist auch eingehalten wird. Da wir aber eine recht kleine Kita sind und dementsprechend wenige Erzieher sind, ist es schwieriger bei Ausfallzeiten, wie Urlaub oder Krankheit das restliche Personal zu „verschieben“. Bedeutet also, dass die Ausfallzeiten komplett von den wenigen Vollzeit-Erziehern aufgefangen werden muss. Also eben auch von mir.

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Nobody is perfect… Oder: Kleine Notlügen im Alltag

So im Laufe der Jahre macht man sich ja Gedanken darüber, wie man sein Kind einmal erziehen möchte. Man denkt darüber nach, wie man selbst erzogen ist, welche Werte man seinem Kind mit auf den Weg geben möchte und welche Werte einem persönlich sehr wichtig sind.

Kennt wahrscheinlich jeder von euch 😉 …

Mir persönlich ist es wichtig, dass sich die Maus eine eigene Meinung bilden kann und diese auch selbst vertreten kann. Dazu braucht es natürlich eine ganze Menge

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Der Geschenkehorror zum Kindergeburtstag…

Die Maus ist ja erst zwei Jahre und ein paar Monate alt und geht noch nicht in die Kita, sondern zur Tagesmutter. Ich habe also noch ein wenig Schonfrist, was Einladungen zu Kindergeburtstagen angeht. Trotzdem habe ich ganz ehrlich gesagt jetzt schon ein wenig Bammel davor.
Versteht mich jetzt aber nicht falsch, denn wenn ich an die zukünftigen Kindergeburtstage der Maus denke, bin ich noch ganz entspannt.
Was mir aber Schweißausbrüche bereitet sind die Geburtstage der anderen Kinder. Nicht die Feiern, sondern vielmehr die Geschenke-Situation heutzutage.

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Hilfe, mein Kind ist eine Kackbratze

Kennt ihr das? Man ist unterwegs, vorzugsweise in einem Supermarkt oder in irgendeinem anderen Geschäft. Schön entspannt und in Gedanken versunken erledigt ihr euren Einkauf. Plötzlich erblickt ihr, wie ein süßer kleiner Engel alles, was er/sie zu fassen bekommt aus den Regalen räumt und durch den ganzen Laden brüllt: „Mama… Ich will jetzt aber… (hier dürft ihr Beliebiges einsetzen)!!!“
Und schon ist es vorbei mit der Ruhe und man denkt sich nur noch „Was für eine kleine verzogene Kackbratze…“

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Der perfekte Zeitpunkt – Blogparade #Bauchgefühl

Vor einigen Jahren kam eine Studie des Staatsinstituts für Familienforschung an der Universität Bamberg zu dem Schluss, das Schwangerschaft sozusagen ansteckend ist.
Wenn also eine Mitarbeiterin im Unternehmen ihre Schwangerschaft bekannt gibt, ist es wohl häufig so, dass bald weitere Mitarbeiterinnen folgen.
Diese Art von Kettenreaktion scheint es zurzeit auch in der Bloggerwelt zu geben, was Séverine von Mama on the Rocks zum Anlass für eine Blogparade nimmt.
Und da mich das Thema im Moment doch ein wenig beschäftigt, mache ich mit.

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Eine Zugfahrt die ist lustig… oder: auch Eltern können Kackbratzen sein

Über Weihnachten waren wir, wie in jedem Jahr zum kleinen Erholungsurlaub bei meiner Mutter in München. Leider ist die kleine Maus nicht ganz so eine begeisterte Autofahrerin, wie mein Mann, also haben wir uns dazu entschlossen, diesmal mit der Bahn zu fahren. Und da mich nichts mehr stresst, als der Gedanke, dass die Maus andere Menschen nerven könnte, haben wir unsere Sitzplätze im Kleinkindabteil reserviert.

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Erziehung… oder der Blick in den Spiegel

Während meiner Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin habe ich allerhand Erziehungs- und Lernthoerien an die Hand bekommen. Von der klassischen Konditionierung bis hin zum Modelllernen war alles dabei.
Zu dieser Zeit war für mich die logischste Theorie, die am besten „funktionieren“ könnte, das operante Konditionieren.
Vereinfacht erklärt, geht es hier darum positive Verhaltensweise zu verstärken, etwa durch eine Belohnung.

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