Wahlfreiheit des Geburtsortes… Oder: Wer darf alles über mich bestimmen?

Die guten alten Zeiten… Oder: Verantwortung ist manchmal ein Arschloch

Mit Kind ändert sich ein ganzes Leben. Es dreht sich einfach um 180°. Denke ich an mein Leben vor dem Kind zurück habe ich eine Zeit mit Wechselschichtdienst, DVD-Serien-Abende, vielen Flaschen Wein und vielen Abenden, an denen ich mit meinen Freunden und Bekannten um die Häuser gezogen bin, vor Augen.
Dieses Leben habe ich auch mindestens 10 Jahre sehr gern gelebt. Dann kam für mich der Punkt, an dem ich etwas anderes wollte. Das ganze „Party-Leben“ war einfach nichts mehr für mich. Es erschien mir so sinnlos… (mehr …)

Das Ende des Familienbetts… Oder: Geschichten vom Großwerden

Wahrscheinlich kennt ihr sie auch alle. Diese immer gut gemeinten Ratschläge von Verwandten und Bekannten, die euch Tipps geben, wie ihr euren Nachwuchs am besten erziehen sollt, damit er in unserer Gesellschaft auch gut funktioniert.
Nervt oder?

Mich haben am meisten immer die Tipps zum Durchschlafen, zum Abgewöhnen der nächtlichen Mahlzeit, zum alleine Einschlafen und zum allein schlafen im eigenen Bett genervt.
Mittlerweile ignoriere ich diese Tipps, denn meistens geben sich genau die eben erwähnten Dinge von ganz allein, wenn das Kind reif genug ist.

So läuft es auch bei uns. (mehr …)

Das Muttertags-Drama

Wie ihr bestimmt alle so ganz nebenbei mitbekommen habt, ist am Sonntag in einer Woche Muttertag. Bisher hab ich wenig Erfahrung mit Geschenken oder sonstigen Verwöhnprogrammen an diesem Tag. Nicht, weil ich noch keinen als Mama erlebt habe. Die Maus ist ja schließlich schon 2,5 Jahre alt. Einen habe ich also schon erleben dürfen, der aber vom Supermann und der Maus konsequent ignoriert wurde. (mehr …)

Eine Etappe jagt die nächste…

Bisher hatten wir immer viel Glück, was die Betreuung der Maus angeht. Wir haben uns damals, als die Maus erst vier Monate alt war, nach einer passenden Betreuungsmöglichkeit nach dem Elternjahr umgesehen. Mir war ziemlich schnell klar, dass ich eine Tagesmutter möchte, da die Betreuung dort einfach etwas familiärer ist und mit einem Betreuungsschlüssel von maximal 1:5 deutlich besser als einer Krippe. (mehr …)

Wenn einen einfach mal alles übermannt…

Jetzt habe ich tatsächlich seit zwei Monaten nichts geschrieben. Ich habe mir eine kleine Auszeit genommen, denn ich war in dieser Zeit außer mit meiner Maus, meinem Mann und meinem Arbeitsstress, auch mal mit mir persönlich beschäftigt.
Um genauer zu sagen mit meiner größten Angst. Meiner Zahnarztangst. Wobei Zahnarztangst doch ziemlich untertrieben ist, denn sie ist so groß, dass ich seit zehn Jahren keine Praxis mehr von innen gesehen habe.
Alleine schon beim Zahnarzt anrufen und einen Termin abmachen, löst bei mir schon Schweißausbrüche, Heulerei und Zitteranfälle aus. (mehr …)

Wenn der Wau-Wau mit dem Brumm-Brumm zum Happie fährt.

In den letzten fast 2,5 Jahren hat sich sprachtechnisch sehr viel getan bei der Maus. Und wie das so ist, ist man als Mama oder Papa stolz, wie Oscar über jedes Wort, das der Nachwuchs von sich gibt. Ok, manchmal sind es nur wortähnliche Laute, aber immerhin: es spricht!
Und weil so viel Glück und Stolz regelrecht süchtig machen, versuchen wir unsere Kinder natürlich nach bestem Wissen und Gewissen zu fördern.
Noch nicht ahnend, was wir uns Eltern mit den zukünftigen Sabbeltaschen antun, lesen wir vor, sprechen richtig und deutlich, geben korrektive Feedbacks oder singen uns die Seele aus dem Leib.

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Sind Erzieher-Kinder wirklich gestörter als andere? – Vorsicht Klischee…

Ich liebe ja Klischees und mache mich auch ganz gerne mal über klischeehaftes lustig. Aber ganz besonders wunderbar finde ich es, wenn ein solches Klischee mich selbst betrifft.
Darauf gekommen bin ich neulich in der Kita, als ein Papa seine Tochter abholte und sich dabei scherzhaft über die freche Art eines anderen Kindes ausließ, dessen Vater Polizist ist.

Ihr müsst wissen, dass der Sohn des Polizisten wirklich sehr wild und laut ist, weshalb der Mädchenpapa zu mir sagte: „Ja, so ist das. Die Kinder von Polizisten sind immer die schlimmsten…“ Meine Antwort darauf war natürlich, dass nur noch die Kinder von Erziehern, Lehrern, Psychologen… schlimmer sind. Wir konnten zwar herzhaft darüber lachen, weil eine ordentliche Portion Ironie dabei war, trotzdem habe ich mich im Nachhinein ständig gefragt, woher dieses Klischee denn kommt.
Warum denken viele wirklich, dass der Nachwuchs von Eltern, die Erzieher, Lehrer Psychologen, Polizisten usw. schwierig ist?

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Arbeit vs. Familie… oder: falsche Prioritäten!

Ihr könnt euch kaum vorstellen, wie mich das Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ mittlerweile nervt, denn ich komme immer wieder an meine Grenzen, was die Vereinbarkeit angeht. Gerade, wenn es um meine Flexibilität geht, fühle ich mich oft hin- und hergerissen, denn meine Arbeitsstelle verlangt von mir in der Zeit von 6 – 18 Uhr eine hohe Flexibilität. Das ist die tägliche Öffnungszeit der Kita, in der ich arbeite.
Klar gibt es einen Dienstplan, der meist auch eingehalten wird. Da wir aber eine recht kleine Kita sind und dementsprechend wenige Erzieher sind, ist es schwieriger bei Ausfallzeiten, wie Urlaub oder Krankheit das restliche Personal zu „verschieben“. Bedeutet also, dass die Ausfallzeiten komplett von den wenigen Vollzeit-Erziehern aufgefangen werden muss. Also eben auch von mir.

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